Zum Werk 2006

Jetzt fangen wir zum Singen an

60-jähriges Jubiliäum

Das Jubiläums-Adventsingen 2006 führt uns zurück zu den Anfängen dieser besonderen Salzburger Kulturveranstaltung. Es ist Advent 1946, die Wunden des schrecklichen Krieges sind auch in Salzburg noch nicht verheilt, kein Licht, bittere Kälte – Hunger und Hoffnungslosigkeit sind allerorts spürbar. Die Kuppel des Domes liegt in Schutt und Asche, eine Trümmerfrau friert in der Finsternis dieser Stadt. Kinder stöbern und finden in den Trümmern ein altes Buch mit dem Titel „Jetzt fangen wir zum Singen an. Eine Weihnachtsgeschichte“. Sie fordern ihre Oma (Julia Gschnitzer) auf, ihnen aus dem handgeschriebenen Buch vorzulesen.

Zur Handlung

Diese Szene steht am Beginn des Salzburger Jubiläums – Adventsingens 2006, welches in acht eindrucksvollen Bildern die menschlichen und materiellen Tragödien, aber auch die aufkeimende Hoffnung von 1946 reflektiert. Die in den Szenen von der Oma gelesenen Texte aus dem alten handgeschriebenen Buch führen immer wieder zur biblischen Handlung des adventlichen Geschehens – vom geheimnisvollen Ave Maria über den Stern der Verheißung bis hin zum jubelnden Gloria.

Musik als Balsam für die Seele

Musik, Gesang und demütige Andacht waren in dieser schweren Zeit der Gründerväter wohl Balsam für die geschundenen Seelen. Heimatliebe und der Glaube an den Stern der Verheißung bekamen wieder einen besonderen Stellenwert – neue Hoffnung keimte auf.

Im Salzburger Adventsingen 2006 werden von den Sängern und Musikanten viele vertraute Lieder, Weisen und Kompositionen der vergangenen Jahrzehnte erklingen. Der Komponist Klemens Vereno fügt besonders beliebte Kompositionen der vergangenen Jahrzehnte von Wilhelm Keller, W.A. Mozart, Tobi Reiser, Tobias Reiser, Peter Wesenauer und Shane Woodborne in Verbindung mit volksmusikalischen Klängen zu einem neuen, harmonischen musikalischen Gesamtwerk.

Hans Köhl, Gesamtleitung

Jetzt fangen wir zum Singen an!

Bildergalerie

Werk 2006

Mitwirkende

Solisten

Hans StadlerJulia Gschnitzer
Gerhild Zeilner – Taupe (Diana Plasse) (Sopran)
Alfred Kröll (Bariton)
Diana Plasse (Karmen Kranjcan) (Sopran)
Eva Leitner (Alt)
Ulli Fißlthaler (Alt)
Christina Fischbacher / Magdalena Köhl
Thomas Herbst / Fabian Klieber
Mike Darmanin
Gerfrid Pichler
Charly Rabanser

Salzburger Hirtenkinder

Michael Herbst
Jakob Gfrerer (Klarinette)
Magdalena Köhl (Hackbrett), Christina Fischbacher (Gitarre)
Markus Linsinger (Oboe)
Gabi Palfinger Camacho (Geige)
Sebastian Perschl
Vinzent Santner (Pasch)

Andreas Schmid (Harfe)

Thomas Herbst, Pascher / Klieber Fabian (Harmonika)
Michael Herbst (Harmonika)
Josua, Klieber (Pasch)
Philipp Klieber (Kontrabass)
Philipp Gappmeier (Trompete)
Bernhard Pertiller (Waldhorn)
Lucia Schwaiger (Geige)

Einstudierung, Betreuung

Markus Helminger; Kaspar Fischbacher, Hildegard Stofferin, Birgit Lang, Gudrun Köhl-Korbuly

Chor

Einstudierung / Leitung: Burgi Vötterl

Dreigesänge

Sopran: Michaela Spindler, Mezzosopran: Christine Polacek, Alt: Susanne Thanhofer
Tenor: Markus Edtbauer, Bariton: Hans Köhl, Bass: Clemens Haudum

Orchester

Trompete: Ltg. Horst Hofer, Trompete: Erik Kern, Trompete: Hans Santner, Posaune: Dusan Kranjc, Posaune: Stefan Konzett, Posaune: Erwin Wendl
Zither: Hans Berger, Hackbrett: Birgit Sporer – Berger, Harfe: Margit Süß – Schellenberger, Kontrabass: Robert Bischof, Orgelportativ: Johannes Berger, Gitarre: Reinhold Schmid, Flöte: Gundl Aggermann, Geige: Burgi Vötterl, Geige: Maria Dengg, Viola: Eva Zwick, Cello: Elisabeth Grain
Oboe: Ltg. Gottfried Linsinger, Englischhorn: Irmgard Anderl (Petra Rainer), Fagott: Gerti Hollweger – Eisl, Kontrabass – Klarinette: Anton Gmachl
Martin Grubinger

Technik, Ausstattung

Heinz Ilsanker, Werner Breitenfelderr

Edwin Pfanzagl,
Günther Harner

Tischlerei Alfred Laserer, Gosau; Metallbau Josef Brandauer, Rußbach