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Das Salzburger Adventsingen

75 JAHRE SALZBURGER ADVENTSINGEN

Am bitterkalten 5. Dezember 1946, mitten in der Not und Armut der Nachkriegszeit, lud Tobi Reiser d. Ä. Freunde und Weggefährten erstmals zu einem Adventsingen nach Salzburg.

Drei Tage zuvor erblickte Tobias Reiser d. J. das Licht der Welt. Für beide wurde das Heimatwerk mit dem Adventsingen zu einer leidenschaftlichen Aufgabe und Erfolgsgeschichte, die sie bis an ihr Lebensende begleiteten sollte. Zwei Jahrzehnte lang galt der Dichter K.H. Waggerl als unverzichtbare, prägende Stimme dieser Traditionsveranstaltung.Seit 20 Jahren formt nun bereits Gesamtleiter Hans Köhl mit seinem engagierten Team dieses einzigartige Adventerlebnis im Großen Festspielhaus. Rund eintausend Aufführungen für über zwei Millionen Besucher geben eindrucksvoll Zeugnis von der Beliebtheit dieser international renommierten Kulturveranstaltung.

Wer einmal kommt, kommt immer wieder

Dies wird von der aktuellen empirischen Untersuchung der Wirtschaftskammer Salzburg eindrucksvoll bestätigt. Über 90% der rund 36.000 Gäste kommen hauptsächlich wegen dem Adventsingen nach Salzburg.
Rund 98% bewerten die Veranstaltung als sehr gut bzw. gut und mit dem Service zum Adventsingen sind 99% der Gäste sehr zufrieden bzw. zufrieden. Diese Zahlen sind für das Team um Gesamtleiter Hans Köhl und für alle Mitwirkenden Auftrag, sich auch weiterhin mit Enthusiasmus und Leidenschaft dieser einzigartigen Traditions-veranstaltung zu widmen. Das Mysterium der göttlichen Liebe und die Begeben-heiten vor dem Wunder der Geburt Christi stehen dabei stets im Mittelpunkt der Betrachtungen.

Was ist das Geheimnis des großen Erfolges?

Das Besondere des Salzburger Adventsingens liegt in der schlichten und dennoch tiefgreifenden Form der adventlichen Darbietungen.
Getragen von der Sehnsucht nach Eintracht und Frieden und ergriffen von der adventlichen Kraft der Stille wird das biblische Geschehen alljährlich aus neuen Perspektiven betrachtet. Die musikalischen und vokalen Darbietungen von über 150 Mitwirkenden vermitteln in Verbindung mit dem szenischen Spiel eine ganz besondere Atmosphäre von Staunen, In-sich-gehen und Erinnerungen an die eigene Kindheit. Das berührt und öffnet die Herzen von rund 2.200 Gästen bei jeder Aufführung. Sie lachen herzerfrischend über den ehrlichen Charme der Hirtenkinder, sind betroffen vom Geschehen um Maria und Josef und vergießen aber auch Tränen der Freude beim abschließenden, gemeinsamen Andachtsjodler.

Wie entstand das Adventsingen

Im Jahr 1946 schlug die Geburtsstunde des Salzburger Adventsingens. 

Getragen vom sehnsüchtigen Wunsch nach einer besseren, friedlicheren Welt trafen sich Musikanten und Sänger um Tobi Reiser d. Ä. (1907-1974) in einem kleinen Versammlungsraum der Salzburger Altstadt, um vom Krieg nicht mehr heimgekehrter Väter, Söhne und Freunde zu gedenken. Es war eine stille, andächtige Feier mit vertrauten Liedern und Weisen, innigen Gedanken, religiöser Volksfrömmigkeit und überlieferten Bräuchen. Die Feierstunde wurde zur jährlichen Tradition und die Zahl der Gäste stieg von Jahr zu Jahr. Man wechselte in immer größere Räumlichkeiten und schlussendlich im Jahr 1960 in das neuerbaute Große Festspielhaus. Heute begeistert dieses einzigartige „Original“ alljährlich rund 36.000 Gäste aus über 40 Ländern aller Welt.

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