Das Salzburger Jubiläumsadventsingen

Stille Nacht

Ein Blick zurück in das Jahr 1818
Im Jubiläumsjahr 200 Jahre „Stille Nacht“ besinnt sich das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus besonders auf die Entstehungsgeschichte dieses Liedes. Die adventliche Geschichte von Maria und Josef wird in einem soziokulturellen Kontext von Oberndorf im Jahr 1818 erlebbar. Salzburg verliert 1803 als geistliches und weltliches Fürsterzbistum seine Selbständigkeit und versinkt in Bedeutungslosigkeit. Der Rupertiwinkel wird Bayern zugesprochen, der Rest den Habsburgern. Das kleine Oberndorf ist von seiner Stadt Laufen durch die neue Landesgrenze abgeschnitten. Die verarmten Schöffleute aus „Österreichisch-Laufen“ lassen sich dennoch nicht entmutigen. Mit ihrem traditionsreichen Schiffertheater bringen sie erstmals ein adventliches Spiel zur Aufführung. Sie ahnen nicht, dass nach ihrer Darbietung zur Heiligen Nacht erstmals ein ganz besonderes Lied ertönen wird. Ein Lied, welches im Laufe der Zeit allen Völkern der Welt als Friedenslied ans Herz wächst…

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Was ist das Geheimnis?

Im innersten Kern des Salzburger Adventsingens lebt die immerwährende Sehnsucht nach Eintracht und Frieden. Auch wenn die Anfänge von 1946 weit zurückliegen, hat man diese Gründungsintention bis heute nicht aus den Augen verloren. Die religiöse Botschaft, gefühlvoll verwoben mit volkskulturellen Elementen und gegenwärtigen Denkansätzen lässt immer noch eine ganz besondere Atmosphäre von Faszination und Rückbesinnung entstehen, die man so nur beim Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus erleben kann. Wer sein Herz dem Geschehen öffnet, wird ein berührendes Erlebnis erfahren, wird herzerfrischend über den kindlichen Charme der Hirtenkinder lachen oder auch Tränen der Freude beim Andachtsjodler vergießen können.

Ein intimer, fast familiärer Rahmen
Obwohl seit 1946 rund 1,9 Millionen begeisterte Gäste dieses weltberühmte Salzburger Advent Festival besuchten und jährlich rund 36.000 Besucher aus mittlerweile 38 Ländern aller Welt dazukommen, strahlt diese Kulturveranstaltung im Großen Festspielhaus in ihrer vornehmen Zurückhaltung eine besondere Intimität aus. „Wer einmal kommt, kommt immer wieder“, sagen zahlreiche Stammbesucher, von denen viele auch Mitglied bei den „Freunden des Salzburger Adventsingens“ sind. Wenn sich am Ende einer Aufführung über zweitausend Gäste von ihren Sitzen erheben und gemeinsam mit rund einhundertfünfzig Mitwirkenden den Andachtsjodler singen, wird spürbar, wie viel Energie durch eine so große Gemeinschaft entstehen kann.

Zeitraum der Veranstaltung: 30.11.2018 - 16.12.2018

Aufführungsbeginn: Freitag 19:30 Uhr, Samstag und Sonntag 14:00 und 17:00 Uhr

Dauer der Aufführung: ca. 1,45 Stunden, keine Pause




Rückblicke, Eindrücke & Wissenswertes

Unser "Engel" erwartet ein Baby!
Die Sopransolistin Eva Schinwald brillierte bereits als „Maria“ und im Vorjahr als „Engel“ beim Salzburger Adventsingen. Auch heuer sollte sie mit sphärischen, englischen Klängen überraschen. Nun sieht sie jedoch  Mutterfreuden entgegen und erwartet um die Jahreswende ihr erstes Baby. Wir freuen uns alle riesig mit Eva und ihrem Partner und wünschen der werdenden jungen Familie von Herzen alles Gute!

Ein neuer Salzburger Engel tritt in Erscheinung!
Es ist ein Glücksfall, dass wir mit Unterstützung unserer Mutterfreuden entgegensehenden „Engelin“ Eva Schinwald umgehend eine exzellente Umbesetzung vornehmen können. Die Salzburger Sopranistin Elisabeth Eder kommt geflogen und feiert ihr Debüt als „Engel“ beim Salzburger Adventsingen 2018. Näheres zur gebürtigen Großarlerin mit volksmusikalischen Genen in ihrer Kurzbiografie unter der Rubrik „Mitwirkende“.

Salzburger Adventsingen

„Als Mitwirkende auf der Bühne ist für mich die jährlich neue Inszenierung mit den verschiedenen Ansätzen und Themen um die Herbergssuche das Einmalige. Einerseits erklingen wunderschöne musikalische Themen aus der Volksmusik mit neuen Kompositionen, andererseits werden spannende Schauspielelemente mit Szenen zum Nachdenken und Innehalten inszeniert. Es ist eine Faszination, seit nunmehr...

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Das Salzburger Adventsingen auf CD

besinnlich & stimmungsvoll

"Der blinde Hirte" - die CD zum Salzburger Adventsingen 2017

Der blinde Hirte Jakob begegnet Maria und Josef auf ihrem beschwerlichen Weg nach Bethlehem. Dunkelheit, Ängste und Sorgen sind allerorts spürbar, manchmal keimt Hoffnung und Zuversicht. Alle hoffen auf Licht – doch es bleibt finster. Maria und Josef bekommen keinen Platz in der Herberge, verzweifelt gehen sie wieder zu den Hirten am Feld. Das Licht der Herrlichkeit beginnt zaghaft zu strahlen, als die Hirten zu den rettenden Engeln für das Heilige Paar werden. Die Prophezeiungen des blinden Hirten Jakob beginnen sich zu erfüllen, seine inneren Bilder werden nach und nach Realität. Mit der Geburt auf der Hochalm erstrahlt das neue Licht in seiner schönsten Pracht.


Die schönsten Lieder und Weisen des Salzburger Adventsingens


Sie nennen sich "Die ersten 25", "Die zweiten 25" und "Die dritten 25" und bringen mit den schönsten Liedern und Weisen des Salzburger Adventsingens Weihnachtsstimmung in Ihr Zuhause. Freuen Sie sich auf diese besonderen musikalischen Highlights!

Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus ist die Keimzelle und das große Vorbild zahlreicher „Adventsingen“ im gesamten deutschsprachigen Raum. Rund 1,9 Millionen Besucher haben diese einzigartige Veranstaltung im Salzburger Advent bereits besucht.

- Hans Köhl

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Kontakt

Ticketservice Salzburger Adventsingen
Salzburger Heimatwerk - Neue Residenz
A-5010 Salzburg, Residenzplatz 9

+43 (0)662 843 182
sbg.adventsingen@heimatwerk.at

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 9.00 bis 14.00 Uhr

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