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Gedanken zur Corona-Krise

26. März 2020

Liebe Freunde unseres Salzburger Adventsingens!

Als ich im Vorjahr die drei Worte „Fürchte dich nicht!“ als Titel für das Salzburger Jubiläums-Adventsingen 2020 wählte, war nicht vorhersehbar, welche Bedeutung diese Worte heuer erlangen würden. Noch vor wenigen Wochen hatte sich bei uns in Europa niemand träumen lassen, dass das in Fernost grassierende Corona-Virus die ganze Welt erfassen würde. Wir wurden eines besseren belehrt, plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war. Momentan scheint es wie ein machtloser Kampf gegen einen heimtückischen, unsichtbaren Gegner.

Gleichzeitig erinnert mich die Situation an die tröstliche alttestamentliche Überlieferung vom scheinbar aussichtlosen Kampf des kleinen Hirten David gegen Goliath, einen riesigen Krieger der feindlichen Philister. Der junge, furchtlose David, künftiger König von Israel, besiegte bekanntlich den schwer bewaffneten und gepanzerten Unhold mit seiner einfachen Steinschleuder.

Im übertragenen Sinn kämpft heute der übermächtige Virus-Riese Corona gegen die kleine Spezies Mensch. Scheinbar machtlos - dennoch werden wir mit Glauben, Vernunft und Verstand dieses Virus besiegen. Es wird alles wieder gut.

Übrigens - beim kommenden Jubiläums-Adventsingen wird der Rabbi Jakob seinen Hirtenkindern unter anderem diese Davids-Geschichte erzählen. Bis dahin – schau auf dich, bleib gesund und – fürchte dich nicht!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Hans Köhl - Salzburger Adventsingen

 

Gedanken zum Salzburger Adventsingen 2020

„Fürchte dich nicht!“

Dieses Salzburger Jubiläums-Adventsingens führt uns gedanklich zurück in die Zeit um Christi Geburt. Wir schreiben das Jahr 3760 nach jüdischer Zeitrechnung. Am Stadtrand von Bethlehem hüten Hirtinnen und Hirten inmitten von Zypressen- und Olivenhainen ihre Schafe. Das Gebiet gilt als geweiht und heilig. Hier weiden nur Schafe, die für ein Opferritual im Tempel vorgesehen sind. Der bei den Hirten lebende Rabbi Jakob erzählt von einer Verheißung des Propheten Jesaja, der da sprach: „Fürchte dich nicht…“!

Zehn Tagesmärsche von Bethlehem entfernt sind zur selben Zeit in Nazareth zwei jüdische Frauen in ein Gespräch vertieft. Die glaubensstarke Witwe Anna erzählt ihrer bildhübschen Tochter und Tempeljungfrau Maria, dass ihr und Joachim der Kindersegen lange verwehrt blieb. Wegen dieser schwerwiegenden Schmach zog sich Joachim verzweifelt in die Wüste zurück, um Buße zu tun. Nach 40 Tagen wurden seine Gebete erhört. Es erschien ihnen beiden unabhängig voneinander ein Engel und überbrachte eine frohe Botschaft, beginnend mit den Worten: „Fürchte dich nicht…“!

Diese beiden Ereignisse stehen, begleitet von Musik und Gesang am Beginn dieses neuen Adventsingens. Wir begeben uns dabei in jene Zeit, als sich Menschen wie der Rabbi Jakob, die Witwe Anna, die Tempeljungfrau Maria, ihre Base Elisabeth, der Zimmermann Josef oder die Hirten allesamt als gläubige Juden nach dem Tanach orientierten. Im Kontext mit unseren christlichen Überlieferungen wird dieses Adventsingen eine faszinierende imaginäre Reise in die Lebens- und Glaubenswelt unserer älteren jüdischen Schwestern und Brüder, aus denen Christus geboren wurde.

Ein Salzburger Adventsingen mit neuen Denkansätzen, die auch in unseren bewegten Zeiten die beharrliche Kraft der Hoffnung auf Frieden unter den Menschen in sich tragen. Mit kompositorischen Werken aus der Feder von Shane Woodborne, mit Musik von Tobi Reiser und zahlreichen gesanglichen und volksmusikalischen Kostbarkeiten unseres alpenländischen Kulturraumes.

Hans Köhl
Buch, Programmatik, Gesamtleitung

Salzburger Adventsingen 2020

Zeitraum der Veranstaltung: 27.11.2020 - 13.12.2020

Aufführungsbeginn: Freitag 19:30 Uhr, Samstag und Sonntag 14:00 und 17:00 Uhr

Dauer der Aufführung: ca. 1,45 Stunden, keine Pause


Das war das Salzburger Adventsingen 2019!

"Der Sterngucker"

Eindrücke & Wissenswertes

Die Hirtenkinder auf der Hochalm

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Bei herrlichem Wetter stapften die Hirtenkinder, deren Eltern und die Hirtenkinder-Betreuer am Sonntag, 16.2.2020 vom Unkener Heutal auf die Hochalm. Bei ausgezeichneter Bewirtung auf der hochgelegenen Wirtschaft wurde Michi Vitzhum nach langjähriger Bühnenpräsenz in die Hirtenkinder-Pension verabschiedet. Der Sonntag klang mit einer rasanten Schlittenfahrt ins Heutal aus

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Das war das Salzburger Adventsingen 2019

Das war das Salzburger Adventsingen 2019

Das Salzburger Adventsingen 2019 "Der Sterngucker" stieß auf reges Interesse und war Rahmen eines besonderen Jubiläums, bei dem die zweimillionste Besucherin seit dem Gründungsjahr 1946 begrüßt wurd. 2020 besinnt sich Buchautor Hans Köhl unter dem Titel „Fürchte dich nicht!“ auf den jüdischen Ursprung der Geschichte um die Geburt Christi.

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Wie entstand das Adventsingen?

Im Jahr 1946 schlug die Geburtsstunde des Salzburger Adventsingens. Getragen vom sehnsüchtigen Wunsch nach einer besseren, friedlicheren Welt trafen sich Musikanten und Sänger um Tobi Reiser d. Ä. (1907-1974) in einem kleinen Versammlungsraum der Salzburger Altstadt, um vom Krieg nicht mehr heimgekehrter Väter, Söhne und Freunde zu gedenken. Es war eine stille, andächtige Feier mit vertrauten Liedern und Weisen, innigen Gedanken, religiöser Volksfrömmigkeit und überlieferten Bräuchen. Die Feierstunde wurde zur jährlichen Tradition und die Zahl der Gäste stieg von Jahr zu Jahr. Man wechselte in immer größere Räumlichkeiten und schlussendlich im Jahr 1960 in das neuerbaute Große Festspielhaus. Heute begeistert dieses einzigartige „Original“ alljährlich rund 36.000 Gäste aus über 40 Ländern aller Welt.

Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus ist die Keimzelle und das große Vorbild zahlreicher „Adventsingen“ im gesamten deutschsprachigen Raum. Über 2 Millionen Besucher haben diese einzigartige Veranstaltung im Salzburger Advent bereits besucht.

- Hans Köhl

Wer einmal kommt, kommt immer wieder

Obwohl im Großen Festspielhaus bei jeder der 16 Aufführungen 2.200 Gäste im Saal sind, hat man nicht das Gefühl, bei einer Großveranstaltung zu sein. Die einzigartige Form der Darbietung, wunderbare volksmusikalische Schätze in Verbindung mit ehrlichem künstlerischem Schaffen, die Nähe zum Geschehen und das erlebnisreiche Hinführen zur Geburt des Erlösers lassen etwas Unbeschreibliches, eine ganz besondere Aura der Gemeinsamkeit spürbar werden. „Wer einmal kommt, kommt immer wieder“, so der Tenor zahlreicher Stammgäste, von denen viele auch Mitglieder bei den „Freunden des Salzburger Adventsingens“ sind.
Wenn sich am Ende jeder Aufführung die Gäste unaufgefordert von ihren Sitzen erheben und gemeinsam mit rund 150 Mitwirkenden den Andachtsjodler singen, wird erlebbar, wie viel an positiver Energie sich beim Mysterium Salzburger Adventsingen entwickelt.

Was ist das Geheimnis?

Das Besondere des Salzburger Adventsingens liegt in den schlichten und dennoch tiefgreifenden Darbietungen des adventlichen Geschehens. Getragen von der menschlichen Sehnsucht nach Eintracht und Frieden und ergriffen von der adventlichen Kraft der Stille wird das biblische Geschehen alljährlich aus neuen Perspektiven betrachtet. Im Salzburger Festspielsommer zieht der berühmte Jedermann mit dem Mysterium seiner Endlichkeit das Publikum in den Bann. Im Advent ist es in ähnlicher Dimension das wundervolle Mysterium um die Geburt eines Kindes, welches die Herzen der Gäste im Innersten berührt. Kindheitserinnerungen werden wach und machen nachdenklich. Das fröhliche Spiel der Hirtenkinder verleitet spontan zu herzhaftem Lachen und spätestens beim gemeinsamen Singen des Andachtsjodlers fließen Tränen der Freude.

Kontakt

Ticketservice Salzburger Adventsingen
Salzburger Heimatwerk - Neue Residenz
A-5010 Salzburg, Residenzplatz 9

+43 (0)662 843 182
sbg.adventsingen@heimatwerk.at

Öffnungszeiten Ticketservice

Montag bis Freitag: 10 bis 14 Uhr


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