Salzburger Adventsingen wegen Covid-19 auf 2021 verschoben!

16. September 2020

Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Freunde des Salzburger Adventsingens!

Bis zur letzten Minute waren wir zuversichtlich, haben gehofft, vielschichtige Maßnahmen zum Schutz vor Covid-19 vorbereitet und alle Anstrengungen unternommen, unser Salzburger Adventsingen, das heuer seit 60 Jahren im Großen Festspielhaus erlebbar gewesen wäre, aufführen zu können. Über 75% der rund 36.000 Tickets wurden vor dem Corona-Shutdown im März bereits gebucht. Wir freuten uns riesig und waren unendlich dankbar über diesen Vertrauensvorschuss und die Treue unserer unzähligen Stammbesucher und neuen Gäste aus Nah und Fern.

Mit Freude und Leidenschaft haben wir das neue Gesamtwerk mit dem Titel „Fürchte dich nicht!“ erarbeitet und standen bereits in den Proben. Die Kostüme und das Bühnenbild sind weitgehend gediehen und alle Mitwirkenden sehnten sich trotz zu erwartender Mehrbelastungen nach diesem Salzburger Jubiläums-Adventsingen. Wir wollten dem positiven Signal der Salzburger Festspiele folgen und für Sie in diesen schweren Zeiten ein ganz besonderes „Adventsingen der Hoffnung“ zur Aufführung bringen.

Bis Ende August wurde vom Gesetzgeber noch Planungssicherheit garantiert. Seit einigen Tagen machen die Unwägbarkeiten der neuen „Covid-19 Ampelregelung“ all unsere Bemühungen zunichte. Innerhalb von nur drei Tagen wurden neue, massive Beschränkungen für Veranstaltungen verordnet. Derart kurzfristige Änderungen – und es ist davon auszugehen, dass dies nicht die letzten waren - machen Kultur-Großveranstaltungen wie das Salzburger Adventsingen administrativ undurchführbar.

Kunden von bereits gekauften bzw. gebuchten Tickets erhalten von uns per Post oder E-Mail umgehend eine Nachricht mit den Wahlmöglichkeiten 1:1 auf das 75-Jahr-Jubiläums-Adventsingen 2021 umzubuchen oder die bereits bezahlten Ticketbeträge erstattet zu bekommen.

Wir ersuchen um Ihr Verständnis für diese durch Covid-19 verursachte Maßnahme und entschuldigen uns für Unannehmlichkeiten, die für Sie dadurch vielleicht entstehen könnten.

Nach Abwicklung der Umbuchungen können Sie hier ab Anfang November bereits Online-Tickets für das Jubiläums-Adventsingen 2021 buchen.

Dem Jahr 2021 sehen wir nach einem wahrscheinlichen Ende der Pandemie wieder zuversichtlich entgegen. Wir bereiten uns mit dem Werk „Fürchte dich nicht“ auf das 75-jährige Bestandsjubiläum des Salzburger Adventsingens vor und freuen uns, wenn Sie uns auch über dieses „verlorene Jahr“ hinaus die Treue halten.

Mit herzlichen Grüßen


Ihr
Hans Köhl
Gesamtleitung, im Namen aller Mitwirkenden

Salzburger Adventsingen 2021

Nach Abwicklung der Umbuchungen können Sie hier ab Ende Anfang November Online-Tickets für das Jubiläums-Adventsingen 2021 buchen.


ZUM WERK 2021

„FÜRCHTE DICH NICHT!“

Dieses Salzburger Jubiläums-Adventsingens führt uns gedanklich zurück in die Zeit um Christi Geburt. Wir schreiben das Jahr 3760 nach jüdischer Zeitrechnung. Der bei den Hirten am Feld lebende Rabbi Jakob erzählt von einer Verheißung des Propheten Jesaja, der da sprach: „Fürchte dich nicht…“!

Zur selben Zeit sind in Nazareth zwei jüdische Frauen in ein Gespräch vertieft. Die glaubensstarke Witwe Anna erzählt ihrer bildhübschen Tochter und Tempeljungfrau Maria, dass ihr und Joachim der Kindersegen lange verwehrt ward. Wegen dieser schwerwiegenden Schmach zog sich Joachim verzweifelt in die Wüste zurück, um Buße zu tun. Nach 40 Tagen Quarantena wurden seine Gebete erhört. Es erschien ihnen beiden unabhängig voneinander ein Engel und überbrachte die frohe Botschaft, beginnend mit den Worten: „Fürchte dich nicht…“!

Diese beiden Ereignisse stehen, begleitet von Musik und Gesang am Beginn dieses neuen Adventsingens. Zehn Tagesmärsche entfernt hüten am Stadtrand von Bethlehem Hirtinnen und Hirten inmitten von Zypressen- und Olivenhainen ihre Schafe. Das Gebiet gilt als geweiht und heilig. Hier weiden nur Schafe, die für ein Opferritual im Tempel vorgesehen sind.

Wir begeben uns in jene Zeit, als sich Menschen wie der Rabbi Jakob, die Witwe Anna, die Tempeljungfrau Maria, ihre Base Elisabeth, der Zimmermann Josef oder die Hirten allesamt als gläubige Juden nach dem Tanach orientierten. Im Kontext mit unseren christlichen Überlieferungen wird dieses Adventsingen eine faszinierende imaginäre Reise in die Lebens- und Glaubenswelt unserer älteren jüdischen Schwestern und Brüder, aus denen Christus geboren wurde.

Ein Salzburger Adventsingen mit neuen Denkansätzen, die auch in unseren bewegten Zeiten die beharrliche Kraft der Hoffnung auf Frieden unter den Menschen in sich tragen. Mit kompositorischen Werken aus der Feder von Shane Woodborne, mit Musik von Tobi Reiser und zahlreichen gesanglichen und volksmusikalischen Kostbarkeiten unseres alpenländischen Kulturraumes.

Hans Köhl
Gesamtleitung
Textbuch, Programmatik

Das war das Salzburger Adventsingen 2019!

"Der Sterngucker"

Eindrücke & Wissenswertes

Rosenheimerin ist zweimillionster Gast beim Salzburger Adventsingen

Rosenheimerin ist zweimillionster Gast beim Salzburger Adventsingen

Bei der Vorstellung am 6. Dezember 2019 konnte Hans Köhl den zweimillionsten Gast des Salzburger Adventsingens seit dessen Entstehung begrüßen. Was 1946 klein begonnen hat, ist seit Jahrzehnten ein Highlight für tausende Menschen in der Vorweihnachtszeit. So auch für Nicola Layenberger, die am Ende der Vorstellung als besonderer Gast auf die Bühne gebeten wurde.

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Wie entstand das Adventsingen?

Im Jahr 1946 schlug die Geburtsstunde des Salzburger Adventsingens. Getragen vom sehnsüchtigen Wunsch nach einer besseren, friedlicheren Welt trafen sich Musikanten und Sänger um Tobi Reiser d. Ä. (1907-1974) in einem kleinen Versammlungsraum der Salzburger Altstadt, um vom Krieg nicht mehr heimgekehrter Väter, Söhne und Freunde zu gedenken. Es war eine stille, andächtige Feier mit vertrauten Liedern und Weisen, innigen Gedanken, religiöser Volksfrömmigkeit und überlieferten Bräuchen. Die Feierstunde wurde zur jährlichen Tradition und die Zahl der Gäste stieg von Jahr zu Jahr. Man wechselte in immer größere Räumlichkeiten und schlussendlich im Jahr 1960 in das neuerbaute Große Festspielhaus. Heute begeistert dieses einzigartige „Original“ alljährlich rund 36.000 Gäste aus über 40 Ländern aller Welt.

Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus ist die Keimzelle und das große Vorbild zahlreicher „Adventsingen“ im gesamten deutschsprachigen Raum. Über 2 Millionen Besucher haben diese einzigartige Veranstaltung im Salzburger Advent bereits besucht.

- Hans Köhl

Wer einmal kommt, kommt immer wieder

Obwohl im Großen Festspielhaus bei jeder der 16 Aufführungen 2.200 Gäste im Saal sind, hat man nicht das Gefühl, bei einer Großveranstaltung zu sein. Die einzigartige Form der Darbietung, wunderbare volksmusikalische Schätze in Verbindung mit ehrlichem künstlerischem Schaffen, die Nähe zum Geschehen und das erlebnisreiche Hinführen zur Geburt des Erlösers lassen etwas Unbeschreibliches, eine ganz besondere Aura der Gemeinsamkeit spürbar werden. „Wer einmal kommt, kommt immer wieder“, so der Tenor zahlreicher Stammgäste, von denen viele auch Mitglieder bei den „Freunden des Salzburger Adventsingens“ sind.
Wenn sich am Ende jeder Aufführung die Gäste unaufgefordert von ihren Sitzen erheben und gemeinsam mit rund 150 Mitwirkenden den Andachtsjodler singen, wird erlebbar, wie viel an positiver Energie sich beim Mysterium Salzburger Adventsingen entwickelt.

Was ist das Geheimnis?

Das Besondere des Salzburger Adventsingens liegt in den schlichten und dennoch tiefgreifenden Darbietungen des adventlichen Geschehens. Getragen von der menschlichen Sehnsucht nach Eintracht und Frieden und ergriffen von der adventlichen Kraft der Stille wird das biblische Geschehen alljährlich aus neuen Perspektiven betrachtet. Im Salzburger Festspielsommer zieht der berühmte Jedermann mit dem Mysterium seiner Endlichkeit das Publikum in den Bann. Im Advent ist es in ähnlicher Dimension das wundervolle Mysterium um die Geburt eines Kindes, welches die Herzen der Gäste im Innersten berührt. Kindheitserinnerungen werden wach und machen nachdenklich. Das fröhliche Spiel der Hirtenkinder verleitet spontan zu herzhaftem Lachen und spätestens beim gemeinsamen Singen des Andachtsjodlers fließen Tränen der Freude.

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Kontakt

Ticketservice Salzburger Adventsingen
Salzburger Heimatwerk - Neue Residenz
A-5010 Salzburg, Residenzplatz 9

+43 (0)662 843 182
sbg.adventsingen@heimatwerk.at

Öffnungszeiten Ticketservice

Montag bis Freitag: 10 bis 14 Uhr


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