Salzburger Adventsingen

"Der Sterngucker"

Gedanken zum Werk

„Der Sterngucker“

Sterne! Sie glitzern und funkeln wie Diamanten am dunklen Himmelszelt und üben seit jeher eine besondere Faszination auf uns Menschen aus. Sie sind etwas Zartes, Geheimnisvolles und werden als göttliche Energie, als Offenbarung himmlischer Mächte gesehen.

Im Advent, in den langen Nächten vor der Wintersonnenwende ist die Sehnsucht nach Licht bekanntlich besonders groß. Nur ein winziges Sternenlicht in der Finsternis kann unser Gemüt bereits erhellen. Diese Faszination des unendlichen Sternenhimmels hat mich bewogen, das adventliche Geschehen um Maria und Josef in die erlebnisreiche Geschichte eines Sternguckers und seines kleinen Schützlings einzubetten.

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Wie entstand das Adventsingen?

Im Jahr 1946 schlug die Geburtsstunde des Salzburger Adventsingens. Getragen vom sehnsüchtigen Wunsch nach einer besseren, friedlicheren Welt trafen sich Musikanten und Sänger um Tobi Reiser d. Ä. (1907-1974) in einem kleinen Versammlungsraum der Salzburger Altstadt, um vom Krieg nicht mehr heimgekehrter Väter, Söhne und Freunde zu gedenken. Es war eine stille, andächtige Feier mit vertrauten Liedern und Weisen, innigen Gedanken, religiöser Volksfrömmigkeit und überlieferten Bräuchen. Die Feierstunde wurde zur jährlichen Tradition und die Zahl der Gäste stieg von Jahr zu Jahr. Man wechselte in immer größere Räumlichkeiten und schlussendlich im Jahr 1960 in das neuerbaute Große Festspielhaus. Heute begeistert dieses einzigartige „Original“ alljährlich rund 36.000 Gäste aus über 40 Ländern aller Welt.

Wer einmal kommt, kommt immer wieder

Obwohl im Großen Festspielhaus bei jeder der 16 Aufführungen 2.200 Gäste im Saal sind, hat man nicht das Gefühl, bei einer Großveranstaltung zu sein. Die einzigartige Form der Darbietung, wunderbare volksmusikalische Schätze in Verbindung mit ehrlichem künstlerischem Schaffen, die Nähe zum Geschehen und das erlebnisreiche Hinführen zur Geburt des Erlösers lassen etwas Unbeschreibliches, eine ganz besondere Aura der Gemeinsamkeit spürbar werden. „Wer einmal kommt, kommt immer wieder“, so der Tenor zahlreicher Stammgäste, von denen viele auch Mitglieder bei den „Freunden des Salzburger Adventsingens“ sind.
Wenn sich am Ende jeder Aufführung die Gäste unaufgefordert von ihren Sitzen erheben und gemeinsam mit rund 150 Mitwirkenden den Andachtsjodler singen, wird erlebbar, wie viel an positiver Energie sich beim Mysterium Salzburger Adventsingen entwickelt.

Was ist das Geheimnis?

Das Besondere des Salzburger Adventsingens liegt in den schlichten und dennoch tiefgreifenden Darbietungen des adventlichen Geschehens. Getragen von der menschlichen Sehnsucht nach Eintracht und Frieden und ergriffen von der adventlichen Kraft der Stille wird das biblische Geschehen alljährlich aus neuen Perspektiven betrachtet. Im Salzburger Festspielsommer zieht der berühmte Jedermann mit dem Mysterium seiner Endlichkeit das Publikum in den Bann. Im Advent ist es in ähnlicher Dimension das wundervolle Mysterium um die Geburt eines Kindes, welches die Herzen der Gäste im Innersten berührt. Kindheitserinnerungen werden wach und machen nachdenklich. Das fröhliche Spiel der Hirtenkinder verleitet spontan zu herzhaftem Lachen und spätestens beim gemeinsamen Singen des Andachtsjodlers fließen Tränen der Freude.

Das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus ist die Keimzelle und das große Vorbild zahlreicher „Adventsingen“ im gesamten deutschsprachigen Raum. Rund 1,9 Millionen Besucher haben diese einzigartige Veranstaltung im Salzburger Advent bereits besucht.

- Hans Köhl

Eindrücke & Wissenswertes

Pressegespräch des Salzburger Adventsingens in der Stiegl Brauwelt

Pressegespräch des Salzburger Adventsingens in der Stiegl Brauwelt

Beim zweiten Pressegespräch des Salzburger Adventsingen in der Stiegl Brauwelt gab das Leading Team Einblicke in das Werk "Der Sterngucker". Dabei handelt es sich um eine komplett überarbeitete Wiederaufnahme des 2014 aufgeführten gleichnamigen Titels. Auch heuer sind die Tickets zum Salzburger Adventsingen sehr gefragt, erfahren Sie hier mehr...

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Salzburger Adventsingen 2019


Zeitraum der Veranstaltung: 29.11.2019 - 15.12.2019

Aufführungsbeginn: Freitag 19:30 Uhr, Samstag und Sonntag 14:00 und 17:00 Uhr

Dauer der Aufführung: ca. 1,45 Stunden, keine Pause


Die CD zum Salzburger Adventsingen 2018

"Stille Nacht"

Stille Nacht! Heil’ge Nacht!
Nach dem Ende der schrecklichen Napoleonischen Kriege und den großen Umbrüchen im Zuge der Säkularisation kirchlicher Güter schufen Joseph Mohr (Text 1816) und Franz Xaver Gruber (Melodie 1818) vor 200 Jahren ein schlichtes, einfaches Lied zur Weihnacht, das sich zum meistgesungenen Friedenslied der ganzen Welt entwickelte. Es wurde zum Synonym der christlichen Friedensbotschaft und einer menschlichen Sehnsucht nach Ruhe, Geborgenheit und inneren Frieden.

Mit dem Salzburger Adventsingen 2018 wird die Entstehungsgeschichte im geschichtlichen Kontext jener Zeit erlebbar. Es ist eine dankbare Reverenz an Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber für ihr Lied, das uns allen zum Geschenk wurde. Mit über 150 Sängerinnen und Sängern, Musikantinnen und Musikanten, Solistinnen und Solisten, Schauspielerinnen und Schauspielern. Die Salzburger Hirtenkinder werden mit ihrer erfrischenden Unbekümmertheit wieder zu einem ganz besonderen Erlebnis. Vertraute, von Generation zu Generation überlieferte alpenländische Lieder und Weisen werden im Einklang mit neuen kompositorischen Werken zu einem neuen, für das Salzburger Adventsingen charakteristischen Klangerlebnis.

Die schönsten Lieder und Weisen des Salzburger Adventsingens

Sie nennen sich "Die ersten 25", "Die zweiten 25" und "Die dritten 25" und bringen mit den schönsten Liedern und Weisen des Salzburger Adventsingens Weihnachtsstimmung in Ihr Zuhause.
Freuen Sie sich auf diese besonderen musikalischen Highlights!



Kontakt

Ticketservice Salzburger Adventsingen
Salzburger Heimatwerk - Neue Residenz
A-5010 Salzburg, Residenzplatz 9

+43 (0)662 843 182
sbg.adventsingen@heimatwerk.at

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