Aufführungstermine

Salzburger Adventsingen 2018 - "Stille Nacht"

Erstes Adventwochenende

Fr   30.11.2018   19.30 Uhr     Premiere
Sa  1.12.2018     14.00 Uhr     Vorstellung
Sa  1.12.2018     17.00 Uhr     Vorstellung
So  2.12.2018     14.00 Uhr     Vorstellung
So  2.12.2018     17.00 Uhr     Vorstellung

Zweites Adventwochenende

Fr   7.12.2018   19.30 Uhr   Vorstellung
Sa  8.12.2018   14.00 Uhr   Vorstellung
Sa  8.12.2018   17.00 Uhr   Vorstellung
So  9.12.2018   14.00 Uhr   Vorstellung
So  9.12.2018   17.00 Uhr   Vorstellung

Drittes Adventwochenende

Fr   14.12.2018    19.30 Uhr     Vorstellung
Sa  15.12.2018    14.00 Uhr     Vorstellung
Sa  15.12.2018    17.00 Uhr     Vorstellung
So  16.12.2018    14.00 Uhr     Vorstellung
So  16.12.2018    17.00 Uhr     Vorstellung

Alle 16 Adventsingen-Aufführungen sind zur Zeit ausverkauft!

Bei rund 36.000 Karten gibt es allerdings immer wieder "Ticket-Rückläufer".
Deshalb unser Tipp:

Werfen Sie hin und wieder einen Blick auf www.salzburgeradventsingen.at - Termine/Tickets, mit etwas Glück gibt es vielleicht noch beste Karten!

Das Programm für 2019 steht bereits, nähere Infos hier!
Online Bestellungen: ab 09.01.2019
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Zeitraum der Veranstaltung: 30.11.2018 - 16.12.2018

Aufführungsbeginn: Freitag 19:30 Uhr, Samstag und Sonntag 14:00 und 17:00 Uhr

Dauer der Aufführung: ca. 1,45 Stunden, keine Pause

Das Salzburger Jubiläumsadventsingen

Stille Nacht

Dankbare Reverenz an Mohr und Gruber
Mit dem Salzburger Adventsingen 2018 wird die Entstehungsgeschichte im geschichtlichen Kontext jener Zeit erlebbar. Es ist eine dankbare Reverenz an Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber für ihr Lied, das uns allen zum Geschenk wurde. Mit über 150 Sängerinnen und Sängern, Musikantinnen und Musikanten, Solistinnen und Solisten, Schauspielerinnen und Schauspielern. Die Salzburger Hirtenkinder werden mit ihrer erfrischenden  Unbekümmertheit wieder zu einem ganz besonderen Erlebnis. Vertraute, von Generation zu Generation überlieferte alpenländische Lieder und Weisen werden im Einklang mit neuen kompositorischen Werken zu einem neuen, für das Salzburger Adventsingen charakteristischen Klangerlebnis. 

Hans Köhl - Konzeption, Buch, Gesamtleitung
Klemens Vereno - Musikkompositorisches Werk
Johanna Dumfart und Reinhold Schmid - Volksmusikalische Arrangements

Die besondere Beziehung von drei Salzburger Friedensinitiativen

Es waren drei große, schreckliche Kriege, die Europa in den vergangenen zwei Jahrhunderten erschütterten. Kriege, nach denen nichts mehr so war wie zuvor. Die Franzosenkriege (Koalitionskriege), in denen u.a. Napoleons Truppen über Europa hinwegfegten, der Erste Weltkrieg mit über 17 Millionen Toten und der Zweite Weltkrieg mit rund 70 Millionen Toten. Das unsägliche Leid und die Gräuel sind bis in die Gegenwart unfassbar. Ein großes Verlangen nach Frieden und die immer wieder erstarkende Hoffnung auf bessere Zeiten haben nach diesen verheerenden Kriegen in Salzburg drei zarte Friedens-Pflänzchen keimen lassen, die zu einzigartigen, international renommierten Kulturbotschaftern des Friedens wurden.

Das Salzburger Friedenslied
Nach den napoleonischen Kriegen schufen Joseph Mohr (Text 1816) und Franz Xaver Gruber (Melodie 1818) mit der schlichten Pastorale „Stille Nacht! Heil’ge Nacht“ vor 200 Jahren ein Lied, welches heute in über 300 Sprachen in aller Welt gesungen wird. Kein großes kompositorisches Werk, nein, ein schlichtes, einfaches Volkslied, geschaffen von einem Hilfspriester und einem Organisten wurde zum meistgesungenen Friedenslied für alle Völker dieser Welt. Es wurde zum Synonym der christlichen Friedensbotschaft und einer menschlichen Sehnsucht nach Ruhe, Geborgenheit und inneren Frieden.

Die Salzburger Festspiele
Auf den Ersten Weltkrieg antworteten Max Reinhardt und Hugo von Hofmannsthal mit der Gründung der Salzburger Festspiele als Friedensprojekt. Durch die versöhnende und bezwingende Macht der Kunst wird Salzburg so Sommer für Sommer zum kulturellen Weltereignis. Bereits 1919 hegte Max Reinhardt den Gedanken, die Salzburger Festspiele jährlich mit einem Weihnachtsspiel zu eröffnen. Max Mell schrieb sogar bereits ein Buch dafür. Durch verschiedene Gründe konnte diese Idee nicht realisiert werden.

Das Salzburger Adventsingen
1945, nach dem Zweiten Weltkrieg lag die Welt wieder einmal in Trümmern, allerorts ertönte „Nie wieder Krieg“! In diesem unermesslich großen Wunsch nach Frieden keimte durch Tobi Reiser und Karl Heinrich Waggerl mit dem Salzburger Adventsingen das dritte Salzburger Friedensprojekt. Die Botschaft vom „Frieden den Menschen auf Erden, die guten Willens sind (Lk 2,14)“ gehört bis heute zum Credo dieser Traditionsveranstaltung. Mit dem unaufdringlichen Bemühen um die Werte des Gemütes erfährt das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus alljährlich einen ähnlich großen Zuspruch wie der Jedermann am Domplatz. Viele der Besucher aus dem In- und Ausland sagen, ohne dem Salzburger Adventsingen gäbe es für sie keine Weihnacht.

Stille Nacht – Salzburger Adventsingen – Salzburger Festspiele
Beim Salzburger Adventsingen 2018 stehen alle drei Initiativen in besonderer Beziehung zueinander. Das Salzburger Adventsingen findet auf der weltberühmten Bühne der Salzburger Festspiele im Großen Festspielhaus statt. Dabei steht die Entstehungsgeschichte von „Stille Nacht“ im Fokus des Geschehens.

Hans Köhl

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Kontakt

Ticketservice Salzburger Adventsingen
Salzburger Heimatwerk - Neue Residenz
A-5010 Salzburg, Residenzplatz 9

+43 (0)662 843 182
sbg.adventsingen@heimatwerk.at

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag: 9.00 bis 18.00 Uhr
Samstag 08.12: 10.00 - 18.00 Uhr

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