70 Jahre Salzburger Adventsingen

"Gib uns Frieden!"

Gedanken zum Werk

„GIB UNS FRIEDEN!“

Es war im Jahr 1946

Im siebzigsten Jahr seines Bestehens kehrt das Salzburger Adventsingen gedanklich zu seinen Anfängen zurück. In der Salzburger Altstadt des Jahres 1946 sind noch Wunden des Krieges sichtbar, der Wiederaufbau des zerstörten Domes ist jedoch bereits weit fortgeschritten.

Es ist Advent. Klirrende Kälte macht sich in der abendlichen Stille am Residenzplatz breit. Nur einige wenige Menschen sind abends noch am Weg. Ein Wirt empfängt Musikanten, die beim Heimkehrer-Ball aufspielen sollen, ein Flüchtlingspaar kommt frierend mit seinen Habseligkeiten des Weges, einige Kinder balgen sich um ein Stück Brot und die alte Mesnerin huscht gesenkten Hauptes in eine Kapelle. Vom alten Hornwerk auf der Festung erklingt ein feierlicher Choral. In den alten Arkadenbögen steht ein Mann in typisch salzburgischer Kleidung und philosophiert angeregt mit einer elegant gekleideten Dame.

Eine Idee wird geboren

Was haben die beiden so angeregt zu diskutieren? Sie scheinen Lebenserinnerungen auszutauschen. In ihrem Leben hat sich ja bereits einiges abgespielt. Die Kaiserzeit, dann zwei fürchterliche Weltkriege, die Zeit dazwischen auch kein Honiglecken und jetzt? Enttäuscht von einem betrogenen Leben? Vielleicht innere Konflikte und Spannungen, Trauer im Herzen? Die neu gewonnene Freiheit und Lebenslust spiegelt sich in ausgelassenen, lautstarken Heimkehrer-Bällen. Doch den beiden ist nicht danach. Sie sehnen sich in den langen Nächten vor der Sonnenwende mehr nach der Stille, nach einer Zeit zum Innehalten und Erinnern an nicht mehr heimgekehrte Musikantenfreunde und eigene Söhne.

Die Idee zu einem ersten Adventsingen wird geboren. Sie erinnern sich an alte Adventbräuche der Kindheit, an schöne, zu Herzen gehende Lieder und Weisen, an das Herbergssuchen von Maria und Josef, an lustige Krippenspiele und an das freudenreiche Gloria der Heiligen Nacht. Ihre Erinnerungen fließen in ein erstes Salzburger Adventsingen ein und werden als Hommage beim Jubiläums-Adventsingen 2016 wieder lebendig.

Der Zauber des Salzburger Adventsingens

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“
Dieses Zitat aus Hermann Hesses Gedicht Stufen lässt sich in schönster Weise auf das Salzburger Adventsingen übertragen. Dieser Anfang währt seit nunmehr 70 Jahren, er hat bis heute nichts von seinem Zauber verloren.

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“

- Hermann Hesses

„Gib uns Frieden“

SALZBURGER ADVENTSINGEN 2016

EHRENSCHUTZ
LANDESHAUPTMANN DR. WILFRIED HASLAUER

KÜNSTLERISCHE LEITUNG
Konzeption, Programmatik, Textbuch
HANS KÖHL

MUSIK
in Verbindung mit überlieferten Liedern und Weisen
sowie Musik von Annette Thoma, Christian Blattl,
Kerstin Schmid-Pleschonig und Tobi Reiser d. Ä.
KLEMENS VERENO

DIRIGENT
HERBERT BÖCK

INSZENIERUNG, LICHTREGIE
CAROLINE RICHARDS

KOSTÜME, MASKE
HELLMUT HÖLZL

BÜHNENBILD, PROJEKTIONEN
DIETMAR SOLT

GESAMTLEITUNG
HANS KÖHL UND STEFAN SPERR

VERANSTALTER
SALZBURGER HEIMATWERK e.G.

So finden Sie uns

Ticketservice Salzburger Adventsingen
Residenzplatz 9
A-5010 Salzburg

+43 (0)662 843 182
sbg.adventsingen@heimatwerk.at

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr
Samstag von 9 bis 13 Uhr

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